Muskochfest in Besse

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Herzliche Einladung zum 1. Besser Muskochfest

am 2. Oktober 2016

 In früheren Zeiten wurden den Bewohnern der Städte und Dörfer gern Beinamen gegeben. So z.B. die „Großenritter Schmandhasen“ oder eben die „Besser Musklundern“.

Woher kommen diese Beinamen? Im Falle von Besse ist folgende Geschichte überliefert:

 „In und um Besse standen viele Zwetschenbäume. Das hatte zur Folge, dass im Herbst in großen Mengen Mus gekocht wurde. Für den Eigenbedarf und zum Verkauf auf dem Wochenmarkt in Kassel. Es wurde in großen Steintöpfen aufbewahrt und auf dem Markt in kleineren Mengen verkauft

Eines Tages rührte eine Bauersfrau aus Besse in dem Mustopf und wollte einer Kundin Mus verkaufen. Beim Schöpfen aus dem Steintopf hob sie etwas klumpiges heraus und rief ganz erschrocken in ihrem Besser Platt: „Hie esses joh, ense Hänschen sinn Strimpchen!“*

Seit dieser Zeit sind die Besser die Musklunder. *nacherzählt von Annechristel Klüttermann

Die Tradition des Muskochens wollen wir zum 1200 jährigen Bestehen von Besse im Jahr 2017 wieder aufleben lassen. Glücklicherweise sind alle Voraussetzungen für das Gelingen dieses Vorhabens gegeben:

2016 ist ein gutes Zwetschenjahr


Das deutsch-orientalische Sommerfest war ein toller Erfolg

Am Sonntag, den 17. Juli fand auf dem Sportgelände am Hahn in Holzhausen das erste Deutsch Orientalische Sommerfest unter dem Motto “Vielfalt Leben” statt. Trotz des wechselhaften Wetters kamen viele interessierte Besucher und nutzten die Gelegenheit orientalische Speisen zu probieren, Tanz- und Musikvorführungen zu bestaunen und mit den Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan ins Gespräch zu kommen. Das Fazit: Ein gelungenes Fest, dass allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

 

2016 Pressetext Deutsch-orientalisches Sommerfest in Edermünde


Bericht zur Altlastensanierung in Grifte

Altlastensanierung
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In den letzten Monaten war in Grifte immer wieder der blaue Lkw mit Bohrgestänge zu sehen. Zuletzt im Dezember direkt am Kreisel, seit Jahresanfang auf dem Parkplatz von REWE und ALDI. Die Bohrungen hängen mit der bereits in 2003 begonnenen Altlastensanierung der früheren Dachpappenfabrik Dr. Riehm zusammen. Im Auftrag des Landes Hessen ist hier die Fa. HIM-ASG (www.him-asg.de) nach wie vor damit beschäftigt, die genaue Ausbreitung und den Umfang der tief im Boden verborgenen Schadstoffbelastung festzustellen. Zeitgleich läuft über zuletzt 14 Sanierungsbrunnen die Entgiftung des Grundwassers. Der jeweilige Sachstand des Sanierungsprojekts wird von HIM-ASG einmal jährlich veröffentlich. Die Auszüge der letzten Berichte sind in den nachstehenden PDF-Dateien zu finden.

HIM_Altlastensanierung2015_Edermuende

HIM_Altlastensanierung2014_Edermuende


Dorfentwicklung Grifte – Antrag stellen bis zum 30.09.2016

Die Dorfentwicklung in Grifte geht auf die Zielgerade. Bis zum 30. September diesen Jahres können noch Anträge auf Förderung gestellt werden. Förderfähig sind u.a. Maßnahmen in den folgenden Bereichen:

Private Antragsteller erhalten einen Zuschuss von 35% der förderfähigen Kosten, max. 45.000€ pro Gebäude.

Weitere Informationen können Sie dem Faltblatt “Informationen zur Dorfentwicklung” entnehmen, dass Sie im Rathaus Edermünde, Brückenhofstr. 4, erhalten oder sich hier direkt herunterladen können.

 Flyer Dorfentwicklung_Grifte


Kommunalwahl 2016 – Vorläufige amtliche Endergebnisse für Edermünde

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Kommunalwahl für die Gemeindevertretung der Edermünde einschließlich der einzelnen Ergebnisse der Edermünder Wahlbezirke finden Sie unter diesem Link:   20160308_VorlAmtlEndergebnis_Edermünde

Die Sitzzuteilung in der neuen Edermünder Gemeindevertretung: 20160308_Sitzzuteilung

Das vorläufige Ergebnis der Gemeinde Edermünde für die Wahl der Kreistages im Schwalm-Eder-Kreis: 20160308_VorlAmtlEndergebnis_Kreiswahl


Neuverpachtung der Gaststätte im Dorfgemeinschaftshaus im OT Haldorf

Die Gemeinde Edermünde bietet die sich im Dorfgemeinschaftshaus Ortsteil Haldorf, Wolfershäuser Straße 15, befindliche Gaststätte zur Verpachtung an.

Die Gaststätte hat eine Gesamtgröße von ca. 91 qm incl. Küche. Die Verpachtung soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.

 Nähere Informationen sind erhältlich bei der Gemeindeverwaltung im OT Holzhausen, Brückenhofstraße 4, 34295 Edermünde-Holzhausen, Frau Muster, Zimmer-Nr. 3, Telefon-Nr.  05665/7909-13, E-mail: muster@gemeinde.edermuende.de      .

 

Eintragung von Übermittlungssperren im Melderegister

Seit dem 1.11.2015 können Sie auf Antrag gegen die Weitergabe Ihrer Daten z. B. an die Presse, an Adressbuchverlage oder sonstige Institutionen Widerspruch einlegen.

Das Bundesmeldegesetz sieht die Möglichkeit der Eintragung einer Übermittlungssperre im Melderegister in folgenden Fällen vor:

Bei einem Widerspruch werden Ihre Daten nicht übermittelt. Er gilt bis zum Widerruf.

Bei Fragen oder zur Beantragung der Übermittlungssperren wenden Sie sich bitte an das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Edermünde, Brückenhofstr. 4, 34295 Edermünde
Tel.: 05665/79 09-20 oder -21
Fax: 05665/79 09-50
E-Mail: hillen@gemeinde.edermuende.de

Hier können Sie sich das Formular “Übermittlungssperren” herunterladen.


EDERMÜNDER KLEIDERSTUBE: Neue Öffnungszeiten

Ab Februar hat die Edermünder Kleiderstube in der Gemeindeverwaltung neue Öffnungszeiten:

Jeden Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr
und jeden 1. Donnerstag im Monat von 14.00 – 18.00 Uhr

Das Angebot richtet sich an Jedermann/-frau!
Das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen freut sich über gut erhaltene, saubere und tragbare Kleidung, die der aktuellen Jahreszeit entspricht. Die Kleiderspenden sollen bitte nur zu den o.g. Öffnungszeiten abgegeben und auf keinen Fall vor die Tür gestellt werden.

 

Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Edermünde gegründet

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Armin Wicke und Bürgermeister Thomas Petrich hatten am Donnerstag letzter Woche zur Gründung des „Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Edermünde“ eingeladen. Ziel des Treffens war es, die Betreuung der bereits in den nächsten Tagen nach Edermünde kommenden Flüchtlinge professionell und verantwortungsvoll zu organisieren, sodass ein möglichst problemloses und menschenfreundliches Zusammenleben erreicht werden kann. Deutlich über 200 Bürgerinnen und Bürger nahmen konstruktiv und engagiert an der Veranstaltung teil, etwa 150 freiwillige Helferinnen und Helfer haben sich zur Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen gemeldet.

 

Der Bürgermeister gab einen aktuellen Überblick der Lage für Edermünde und betonte die Notwendigkeit, gerade in den ersten Wochen und Monaten eine intensive Betreuung der Asylbewerber zu organisieren, um diesen die Möglichkeit zu geben, sich zunächst einmal in unserer Gesellschaft und Kultur einzufinden. Die Gemeinde werde sich deshalb zusammen mit ehrenamtlichen Kräften vom ersten Tag an um die der Gemeinde anvertrauten Personen kümmern. Er bedankte sich bei den Fraktionen der Gemeindevertretung und allen Institutionen, die ihre Geschlossenheit und Hilfsbereitschaft an diesem Abend unter anderem durch einen Platz auf dem Podium sichtbar gemacht haben. Pfarrer Weisheit sagte stellvertretend für alle Edermünder Kirchen, dass jetzt es vor allem darauf ankomme miteinander ins Gespräch zu kommen – und gemeinsam zu überlegen, was genau in den nächsten Wochen zu tun ist.

 

Nach den letzten Auskünften des Landkreises vom Freitagmittag werden in den nächsten Tagen 44 Asylbewerber nach Edermünde kommen, die sich alle bereits seit mehreren Monaten in Deutschland aufhalten und die die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und die Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises durchlaufen haben. Bezogen werden frühere Gemeindewohnungen im DGH Haldorf und im alten Bürgermeisteramt in Besse sowie in einem weiteren Wohnhaus in Besse, das die Gemeinde vor kurzem angekauft hat. Bezugnehmend auf die aktuelle Gerüchteküche sagte Petrich, dass die Planung der Gemeinde ausdrücklich darauf ausgerichtet sei, durch das Angebot ausreichender Alternativen eine Belegung von öffentlichen Gebäuden wie DGHs und Bilsteinhalle nach Möglichkeit zu vermeiden

 

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FAKTEN: Flüchtlinge in Edermünde

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Edermünde,

die täglichen Schlagzeilen zeigen uns nachdrücklich, dass auch die Gemeinde Edermünde kurzfristig ihren Teil zur Bewältigung der Flüchtlingssituation beizutragen hat. Seit Monaten versuchen wir ohne Erfolg, durch entsprechende Aufrufe im Chattengau Kurier private Wohnungsanbieter zu finden, die ihre Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen an den Schwalm-Eder-Kreis vermieten. Auch mehrere Objekte für Gruppenunterkünfte wurden von der Kreisverwaltung inzwischen begutachtet, konnten jedoch i.d.R. aufgrund von Brandschutzauflagen nicht verwendet werden.

Vor diesem Hintergrund hat der Gemeindevorstand jetzt ein Paket von Maßnahmen beschlossen die darauf ausgerichtet sind, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten zu finden, die auf alle vier Edermünder Ortsteile verteilt sind:

  1. Eine frühere Gemeindewohnung im DGH Haldorf und zwei im alten Bürgermeisteramt in Besse werden unverzüglich hergerichtet und an den Kreis vermietet.
  2. Der Ankauf eines privaten Dreifamilienhauses wurde vergangene Woche beschlossen, der Kaufvertrag wird in Kürze unterzeichnet. Mögliche weitere Ankäufe werden von der Verwaltung geprüft.
  3. Gemeinsam mit Gudensberg und Niedenstein werden erneut intensiv private Wohnungen gesucht. Für interessierte Anbieter gibt es zusammen mit dem Landkreis eine Informationsveranstaltung am 13.10.2015 um 19.30 Uhr in Gudensberg.
  4. Der Parkplatz am Schwimmbad in Holzhausen wurde dem Landkreis zur Errichtung einer Gruppenunterkunft angeboten, da hier die nötige Erschließungssituation (Strom, Wasser, Abwasser) gegeben ist.
  5. Ende Oktober wird für unsere Bürgerinnen und Bürger eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge“ stattfinden. Der genaue Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

Darüber hinaus prüfe ich gezielte personelle Maßnahmen, um von vornherein eine enge Betreuung der uns anvertrauten Flüchtlinge zu gewährleisten. Ehrenamtliche Unterstützung hierfür wird in allen vier Ortsteilen erforderlich sein! Wenn Sie bereit sind zu helfen, wenden Sie sich bitte an Herrn Stephan Wassmuth, Telefon 05665/7909-19.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Petrich

Bürgermeister